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Anlagen

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64 Prozent aller deutschen Bürger legen im Jahr 2015 Geld für finanzielle Notfälle zurück, so die aktuelle Statistik zum Sparverhalten in Deutschland. Doch die Zinserträge des guten alten Sparbuchs sind heute kaum noch ein Anreiz, Geld anzulegen. Alternative Anlageformen sind gefragter denn je.Eine angemessene Rendite zu erzielen ist das Ziel jedes Sparers. Je länger das Geld angelegt ist, desto höher sind hier die Erwartungen. In der Finanzwelt bedeutet Geld anlegen eine Investition zu tätigen, sich also in der Erwartung einer Rendite etwas anzuschaffen. Dabei verzichtet der Sparer in der Regel langfristig auf sein Geld. Man unterscheidet zwischen Bargeldanlagen und Anlagen in Sachwerten.

Geldanlagen

Zu den klassischen Geldanlagen gehören das Sparen auf dem Spar- oder auch dem Tagesgeldkonto und das Erwerben von Anleihen, Aktien oder Fondsanteilen. Hierbei überlässt man sein Vermögen einer Bank oder einem Kreditinstitut, erhält dafür Zinsen, Dividenden und Erträge durch die Wertsteigerungen von Aktien. Geldanlagen bringen für den Sparer viele Vorteile. Sie lassen sich relativ leicht wieder in Bargeld umwandeln, da sie entweder in Euro ausgewiesen wurden oder an der Börse gehandelt werden. Ihr Wert lässt sich anhand des Kurses oder auch des Kontostandes genau ermitteln. Käufer für die Anlagen sind dann schnell gefunden. Bei deutschen Banken und Kredithäusern sind die Geldanlagen auch sicher. Außerdem können sie als Sicherheiten eingesetzt oder beliehen werden.

Sachanlagen

Bei den Sachanlagen werden die ausgesuchten Wirtschaftsgüter tatsächlich erworben. Die Käufer erhoffen sich zum einen regelmäßig einen Ertrag durch die Vermietung des Anlagegutes und zum anderen einen Gewinn am Verkaufstag durch eine Wertsteigerung ihrer Anlage. Zu den bekanntesten Sachanlagen gehören Immobilien und Grundstücke, aber auch Pferde, hochwertige Autos oder Gold und Schmuck werden als Sachanlage erworben.Diese Anlageformen sind deutlich riskanter als die Geldanlagen. Der Käufer trägt das alleinige Risiko für seinen Besitz. Wird die Immobilie zum Beispiel zerstört oder ein Pferd so verletzt, dass es nicht mehr gesundet, kann das zum finanziellen Totalverlust führen. Es empfiehlt sich also, die Anlagen zusätzlich vor Wertverlust versichern. Werden die Anlagen später verkauft, ist der Ertrag von den aktuellen Marktbedingungen abhängig. Wer dann unbedingt verkaufen muss und nicht mehr warten kann, muss hohe finanzielle Einbußen hinnehmen.

Überlegt handeln

Sparer sollten das Anlegen von Geld stets genau überlegen und planen. Der Wert einer Sachanlage sollte genau beurteilt werden, dazu gehört auch eine Schätzung der langfristigen Wertsteigerung. Je mehr Kenntnisse und Erfahrungen der Anleger besitzt, desto besser wird er diese Sachverhalte selbst einschätzen. Besitzt er sie nicht, so ist eine externe Beratung unbedingt zu empfehlen. Dabei sollten sie darauf achten, dass die Inhalte des Beratungsgesprächs protokolliert werden. Bargeldanlagen sind sicher und vorhersehbar, höhere Renditen lassen sich aber meist mit Sachanlagen erzielen. Doch diese werden mit einem höheren Verlustrisiko erkauft.