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Bausparen

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Ablauf eines Bausparvertrags

Das Bausparen ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Immobilien dh ein Kunde kann ein Bausparer werden, um ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen. Dabei verpflichtet sich der Bausparer gegenüber der Bausparkasse, in einer bestimmten Zeit einen festgelegten Betrag anzusparen. Üblicherweise beläuft er sich auf 40 – 50 Prozent des Immobilienwerts. Über wie viele Jahre der Vertrag läuft, wird vorher fest belegt. Meist zahlt der Sparer über 7 – 10 Jahre regelmäßige Beträge in die Bausparkasse ein. Dabei handelt es sich um eine steuerlich geförderten Leistung, zur Gewährung der Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie..

Ist die vertraglich festgelegte Summe erreicht, hat der Bausparer die Auswahl für das weitere Vorgehen: Entweder er lässt sich das als Kunde bereits eingezahlte Kapital auszahlen, oder nimmt sein Anrecht auf ein Darlehen über den Rest der Summe an. Dabei profitiert er von besonders günstigen Darlehens- und Sparzinsen, die sich über die Jahre ansammeln. Die Darlehenszinsen werden durch eine Provision von 1 – 3 Prozent abgemildert, die während des Vertragsschlusses anfallen. In gewissen Fällen werden Bausparer staatlich gefördert und das sogar bereits ab dem 16. Lebensjahr..

Wie baut sich das Darlehen auf?

Der Aufbau des Darlehens ist die Differenz der vereinbarten Summe und dem bereits eingezahlten Betrag plus eventuelle staatliche Förderungen. Das Darlehen kann aber erst in Anspruch genommen werden, wenn das anfangs vereinbarte Mindestguthaben von dem Kuden angespart wurde. Dies bedeutet, wenn man ein Haus für 100.000€ bauen will, und der Bausparer einen Bausparvertrag von 40.000 angeschlossen hat, bekommt er von der Bausparkasse die restlichen 60.000€ als billiges Darlehen, wenn die 40.000 erst einmal angespart sind. Zusättzlich kann man in der Dahrlehensphase noch von andere staatlichen Förderungen, die der Riester-Förderung, profitieren..

Anwendungsgebiete

Da ein Bausparvertrag dem Bausparer viele günstige Konditionen gibt und staatlich gefördert ist, gibt es auch mehrere Gesetze, an die ein Bausparer gebunden ist. Das wichtiges ist, die Zweckbestimmung, die sicher geht, dass man einen Bausparer nur zu einem bestimmten Zweck berwenden kann. Gemäß § 1 Abs. 3 des Bausparkassengesetzes (BauSparkG) kann ein Bauspardarlehen für folgende Zwecke genutzt werden:

  • Errichtung, Beschaffung, Erhaltung und Verbesserung von Gebäuden und Wohnungen, die überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden.
  • Erwerb von Bauland und Erbbaurechten
  • Erschließung und Förderung von Wohngebieten
  • Ablösung von Verbindlichkeiten