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Festgeld

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Beim Festgeld spricht man in der Regel von einer fix verzinsten Anlage, welche mit einer Einmalzahlung gestartet und über einem ausgemachten Zeitraum abgeschlossen wird. Das Festgeld wird gerne als Gegenteil des Tagesgelds gesehen und sollte nur dann abgeschlossen werden, wenn der Kunde tatsächlich über einen bestimmten Zeitraum auf die eingelegte Summe verzichten kann. Eine frühzeitige Kündigung ist schwer bis gar nicht möglich und wenn, mit hohen Verlusten verbunden.

Die Einlagensicherung ist banken- wie länderabhängig

Beim Festgeld wird mit dem Bankkunden zu einem bestimmten Zinssatz eine feste Laufzeit vereinbart. Die Zinssätze sind sehr wohl von der Laufzeit abhängig wie auch von der Einmalzahlung, welche als verfügbares Kapital angesehen wird. Der Kunde hat die Möglichkeit in der Regel das Festgeld mit einem Monat zu binden bzw. eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren abzuschließen. Zudem unterliegt das Festgeld den Einlagensicherungen, welche gesetzmäßig 100.000 Euro pro Kunden bedeutet, jedoch länderspezifisch ist, sodass manche europäische Länder mehr bzw. weniger Einlagensicherung gewähren.

Vom Insidertipp zur Sparform für alle

Das Festgeld war bis vor geraumer Zeit eigentlich nur einer kleinen Gruppe bekannt. Primär wurde das Sparbuch gewählt, doch mit dem Online Banking und den verschiedenen Angeboten durch die Direktbanken wurde es binnen kürzester Zeit möglich, auch das Festgeld einer breiteren Masse an Kunden zu präsentieren. Auch hier ist es wichtig, dass die verschiedenen Angebote vorab miteinander verglichen werden. Die traditionellen Hausbanken sind oftmals nicht spendabel mit dem Zinssatz, sodass man durchwegs auch auf eine Online Bank bzw. Direktbank ausweichen kann. Der weitere Grund, weshalb die Anlage mittels Festgeld immer beliebter wird, ist vor allem der sinkende Zinssatz bei Kapitalsparbüchern oder dem Tagesgeld. Hier wird versucht - auch auf Grund des Europäischen Leitzinssatzes - den Zinssatz so niedrig zu gestalten, dass nach Abzug aller Kosten oftmals das Kapital schrumpft; wer 100 Euro einzahlt, hat am Ende des Jahres nur noch 97 Euro.

Der Vergleich lohnt sich auf jeden Fall

Der Zinssatz ist natürlich nicht nur von dem Unternehmen abhängig sondern auch von der Einmalzahlung bzw. dem zur Verfügung gestellten Kapital wie auch der vereinbarten Laufzeit. Desto höher die Laufzeit angesetzt wird und desto höher das Kapital ist, desto höher wird mitunter auch der Zinssatz werden. Der durchschnittliche Zinssatz bei einer Bindung von einem Jahr beträgt in etwa zwischen 1,35 Prozent und 1,80 Prozent. Je nach Inflation und je nach Schwankungen an der Börse können die Unternehmen die Zinssätze anpassen. Dies ist jedoch nur möglich, bevor ein Konto eröffnet wurde. Wenn das Festgeldkonto für drei Jahre mit 2,00 Prozent eröffnet wurde, bleibt dieser Zinssatz bestehen, auch wenn nach einem halben Jahr die Bank für die gleiche Leistung bei Neukunden nur noch 1,85 Prozent anbietet.