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Lebensversicherung

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Bei der Lebensversicherung handelt es sich um eine Personenversicherung, die das Ableben des Versicherungsnehmers finanziell absichern soll. Die Versicherungssumme wird im Vorfeld festgelegt, und an den Versicherungsnehmer oder an die im Vertrag aufgeführten Angehörigen ausgezahlt.

Es gibt verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Die gängigsten sind die Risikolebensversicherung und die kapitalbildende Lebensversicherung. Die Risikolebensversicherung soll hinterbliebene Angehörige im Falle eines Ablebens des Versicherungsnehmers finanziell absichern. Sowohl Laufzeit als auch Versicherungssumme können vom Kunden individuell festgelegt werden. Vor dem Zustandekommen des Vertrages holen die Versicherungsunternehmen umfangreiche Informationen über den Gesundheitszustand des Antragstellers ein. Dieser dient – gemeinsam mit dem Alter und einigen weiteren Faktoren – als Bemessungsgrundlage für die Beitragshöhe.

Die kapitalbildende Lebensversicherung fungiert auch als Altersvorsorge

Teurer als bei der Risikolebensversicherung fallen in der Regel die Beiträge für eine kapitalbildende Lebensversicherung aus. Hierbei handelt es sich um ein Mischprodukt, welches sowohl der Absicherung von Angehörigen, als auch der eigenen Altersvorsorge dient. Sollte der Versicherungsnehmer nach dem Auslaufen des Versicherungsvertrages noch leben, geht die Versicherungssumme an ihn. Bei einem Ableben vor Vertragsende werden die im Vorfeld festgelegten Hinterbliebenen begünstigt.

Die Versicherungssumme kann als einmalige Summe, oder als monatliche Rente ausgezahlt werden. Im ersten Fall ist von einer Kapitallebensversicherung die Rede. Bei der Auszahlung in Raten spricht man von einer Renten-Lebensversicherung. Einige kapitalbildende Lebensversicherungen bieten dem Versicherungsnehmer ein sogenanntes Kapitalwahlrecht. Er kann dann nach Vertragsende aus einer der beiden Auszahlungsarten wählen.

Steuerliche Aspekte der Lebensversicherung

Da eine kapitalbildende Lebensversicherung nicht nur als Altersvorsorge, sondern auch als Kapitalanlage genutzt werden kann, können die Beiträge nicht steuerlich geltend gemacht werden. Beiträge zur Risikolebensversicherung sind dagegen absetzbar. Leistungen aus Lebensversicherungen, die ab dem Jahr 2005 abgeschlossen wurden, sind in der Phase der Auszahlung zur Hälfte steuerpflichtig. Aus diesem Grund hat die Lebensversicherung als Altersvorsorge seit einigen Jahren viel von ihrer früheren Beliebtheit eingebüßt.

Der Tarif sollte mit Bedacht gewählt werden

Bei der Wahl des Versicherungsunternehmens sollten Verbraucher vor allem auf die Beitragsrendite achten, die ihnen die Lebensversicherung garantiert sichert. Zudem sollte im Vorfeld gründlich abgewägt werden, ob die Beitragsraten über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg problemlos aufgebracht werden können. Wird der Vertrag vorzeitig gekündigt, so steht dem Versicherungsnehmer lediglich ein Rückkaufwert zu. Dieser gleicht jedoch in den ersten Versicherungsjahren nicht einmal die im Vorfeld entstandenen Vertragsabschlusskosten aus.