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Private Pflegeversicherung

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Ewig gesund bleiben, vor Krankheiten gefeit - das sind durchwegs Wünsche und Träume vieler Menschen. Oftmals möchte man sich mit der Thematik der Pflegebedürftigkeit oder der Krankheit gar nicht befassen, sodass man das Thema auch bei Versicherungen nie anspricht. Doch wer mit der Einstellung, "dass er/sie eine private Pflegeversicherung nie brauchen wird", durch das Leben geht, der kann durchwegs falsch liegen. Denn eine private Pflegeversicherung sollte sehr wohl überlegt werden. Es bedeutet ja grundsätzlich nicht, dass sie in Anspruch genommen wird, kann aber durchwegs zur großen finanziellen Stütze werden, wenn die Pflegebedürftigkeit auf Grund eines Unfalls oder Krankheit dennoch auftritt.

Pflegebedürftigkeit ist schon lang keine Frage des Alters mehr

In der Regel ist jede Person, welche bei der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist, auch automatisch pflegeversichert. Doch die gesetzliche Pflegeversicherung bietet im Endeffekt nur eine Grundabsicherung für die betroffene Person. Fakt ist, dass die Grundabsicherung jedoch nicht ausreicht. Die Kosten im Pflegefall sind deutlich höher als das sogenannte Pflegegeld. Was nur wenige Menschen wissen oder in Anspruch nehmen ist die private Pflegeversicherung, welche durchwegs zur finanziellen Stütze werden kann. Denn die private Pflegeversicherung bietet weitaus höhere Leistungen als das gesetzliche Pflegegeld.

Die private Pflegeversicherung als sinnvolle Zusatzversicherung

Natürlich ist es wichtig, dass - wie bei allen Versicherungen - das Angebot mit anderen Versicherungsunternehmen verglichen wird. Es kommt jedoch nicht immer nur auf die monatliche Prämie an, sondern auch auf die Leistungen, welche von der privaten Pflegeversicherung angeboten werden. Denn bei der privaten Pflegeversicherung ist abzuwägen, welche Leistungen in Anspruch genommen werden sollen, wenn die Pflegebedürftigkeit eintritt. Es bringt der versicherten Person wenig, wenn jahrelang nur ein geringer Beitrag einbezahlt wurde und sodann bei der Pflegebedürftigkeit beinahe keine Leistungen (oder nur geringe finanzielle Leistungen) zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist es im Vorfeld gut zu überlegen, ob nicht ein paar Euro mehr im Monat bezahlt werden sollten, um einen ausreichenden Schutz gewährleistet zu bekommen. Wenn man bedenkt, dass ein Heimplatz im Monat etwa 2.500 Euro bis 3.000 Euro kostet, so sollte man sehr wohl darauf achten, dass die finanziellen Leistungen bei der privaten Pflegeversicherung sehr hoch angesiedelt sind.

Die Differenz zwischen dem gesetzlichen Beitrag und dem tatsächlichen Aufwand wird übernommen

Die Aufgabe der privaten Pflegeversicherung ist, dass die anfallende Differenz (berechnet aus dem gesetzlichen Pflegegeld und den tatsächlich anfallenden Pflegekosten) von der Versicherung beglichen wird. Natürlich übernimmt die private Pflegeversicherung jedoch nicht die Kosten zu 100 Prozent, sondern lässt sich hier mit einer Tarifstaffelung regulieren. So ist es durchwegs kein Fehler, wenn ein Tarif gewählt wird, bei welchem die private Pflegeversicherung 90 Prozent der Differenz übernimmt. Bei einem gesetzlichen Pflegegeld von ungefähr 1.432 Euro und einem tatsächlichen Pflegeaufwand von 3.500 Euro übernimmt die private Pflegeversicherung in diesem Modell 1.860 Euro, sodass die versicherte Person in der Regel einen "Selbstbehalt" von rund 210 Euro monatlich zu tragen hat. Diese Staffelung gibt es auch mit 70 Prozent wie auch 50 Prozent, wobei man bedenken muss, dass desto niedriger die Differenz beglichen wird, desto höher die tatsächlich anfallenden Kosten werden.

Für wen eignet sich die private Pflegeversicherung

Personen, welche ein geringes Einkommen oder eine geringe Rente haben, sollten unbedingt die Überlegung anstellen eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Da Pflegebedürftigkeit keine Frage des Alters ist, ist es auch kein Fehler, bereits recht früh eine derartige Versicherung für den Notfall abzuschließen. Die Vorteile sind natürlich bei der privaten Pflegeversicherung, dass eine finanzielle Absicherung im Pflegefall eintritt wie auch die hohen Pflegekosten getragen werden. Als kleiner Nachteil können die relativ hohen Prämien angesehen werden, welche monatlich zwischen 20 Euro und 120 Euro ausmachen können. Durchschnittlich muss man mit etwa 65 Euro pro Monat an Prämienzahlung rechnen - je nach Anbieter.