Slide Background

Reiseruecktrittsversicherung

Slide Background

Die Reiserücktrittsversicherung, oder Reiserücktrittskostenversicherung, soll den Versicherungsnehmer vor eventuellen Stornierungskosten schützen, falls es zur Stornierung einer Reise kommen muss. Dabei bezieht sich die jeweilige Reiserücktrittsversicherung in der Regel immer auf die einzelne Reise, für die sie abgeschlossen wurde. Eine Ausnahme davon bilden die sogenannten permanenten Reiserücktrittskostenversicherungen, welche sich aber nur für Vielreisende empfehlen, die beispielsweise häufig geschäftlich unterwegs sind.

Prämien und deren Fälligkeiten für die Reiserücktrittsversicherung

Der Preis einer Reiseversicherung hängt in der Regel immer vom Reisepreis ab und wird dabei von der betreffenden Versicherungsgesellschaft prozentual ermittelt. Weitere Faktoren, welche die Versicherungsprämie bestimmen, sind zudem die Dauer der Reise, die jeweils versicherten Stornierungsgründe und deren statistische Häufigkeit, die Vertriebskosten, die Gewinnspannen des Versicherungsgebers und natürlich auch der Selbstbehalt, mit dem sich der Versicherungsnehmer einverstanden erklärt. Die Prämie ist meist mit dem Reisepreis fällig. Bei permanent abgeschlossenen Reiserücktrittskostenversicherungen kann für die Fälligkeit entweder eine monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlung vereinbart werden.

Abschlussfristen für die Reiserücktrittsversicherung

Eine bindende Abschlussfrist für eine Reiserücktrittsversicherung gibt es nicht, da hier jeder Versicherungsgeber andere Fristen analog seiner Allgemeinen Versicherungsbedingungen ausschreibt. Dabei lohnt es sich, entweder komplett die Empfehlung des Reisevermittlers oder des Reiseveranstalters zu nutzen oder aber mit dem Versicherer direkt eine Vereinbarung zu treffen.

Selbstbehalt in der Reiserücktrittsversicherung

Der Selbstbehalt ist der Betrag, den der betreffende Versicherungsnehmer selbst zahlen muss, falls es zur Stornierung seiner Reise und zu einem versicherten Schadensfall kommt. Hier gibt es ebenfalls keine einheitliche Regelung, wie hoch dieser Selbstbehalt ist, denn er kann zwischen 0 % und 25 % der Kosten betragen.